Vorstudie Engineering Anlagenbau After Sales Adjustment

Chemie-, Lebensmittel-, Getränke und Pharma-Industrie

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Seit dem 13.06.2013 ist die neue Plattform „Industrie 4.0“ online

Seit dem 13.06.2013 ist die neue Plattform Industrie 4.0 online. Auch Amproma hat sich für die Mitarbeit beworben. Bereits seit 2004 werden von uns Funktionen in Anlagen realisiert, die heute Grundlagen für die Vision „Industrie 4.0“ sind. Produktionsanlagen werden schon seit Jahren stark vernetzt um Prozessdaten einzelner Produktionsabschnitte zu übermitteln. So werden Informationen über die gesamte Prozesskette gesammelt und dadurch eine 100%ige Chargenrückverfolgbarkeit bei den produzierten Teilen erreicht. Daten werden für den jeweiligen Produktionsschritt digital zur Verfügung gestellt.

In großen Anlagen werden Stationen installiert (heute auch schon mittels Funktechnik auf mobile Geräte), die den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, zu jeder Zeit die Prozessparameter und den Zustand der Anlage zu überwachen und im Falle von Abweichungen (natürlich benutzerabhängig) jederzeit einzugreifen. Durch die Vernetzung ist es möglich, Mitarbeitern vor Ort, alle relevanten Informationen zur Verfügung zu stellen. Man kann auf alle Dokumentationsunterlagen der Anlage zugreifen, im Lagerbestand nach vorrätigen Ersatzteilen suchen oder via Internet auf das [email protected] von Lieferanten zugreifen, in denen das komplette „Life-cycle“ der Anlagenkomponenten hinterlegt ist, um dort Inbetriebnahme- oder Prüfprotokolle abzurufen, den Stand einer Reparatur von eingesendeten Anlagenkomponenten zu prüfen oder sogar bei Störungen an der Anlage in Foren oder im Chat nach potentiellen Fehlerursachen suchen.

Selbstdiagnosesysteme in Anlagenkomponenten melden sich heute über die Bussysteme wenn Ausfälle anstehen und informieren per SMS den zuständigen Servicemitarbeiter. Dies reduziert Ausfälle und präventive Instandhaltungsmaßnahmen.

Heute reicht es nicht mehr nur die Bereiche einer Produktion einzeln zu Betrachten. Die Systeme werden immer komplexer und mehr miteinander vernetzt.

Teile die mittels RFID-Chip oder Barcode Ihre Daten an ein übergeordnetes System übergeben sobald diese im Werk eintreffen. Vollautomatische Hochregalsysteme, die ebenfalls vernetzt sind und Ware zur Verfügung stellen, um die Anlagen optimal auszulasten und die Aufträge termingenau abzuarbeiten.

Produktionsanlagen die Ihre produktionsrelevante Daten von Managementsystemen übermittelt bekommen und anschließend Prozessdaten von den Anlagen wieder zurück senden, um sie dann in den QM-Protokollen zu dokumentieren.

Energiemanagementsysteme, die Abwärme von den Anlagen im Gebäude nutzen, aber auch in der Lage sind, Anlagenkomponenten abhängig von der Anlagenauslastung zu- oder abzuschalten , um die meist energieintensiven Prozessen, möglichst effizient zu betreiben und in Zeiten geringer Auslastung Strom zu sparen.

Sicherheitssysteme, die nicht nur das Gebäude absichern und die Feuerwehr alarmieren, sondern anhand von Zutrittskontrollen die Licht- und Klimasteuerung in den Räumen übernehmen und bei einem Störfall die Produktionsanlagen in einen sicheren Zustand versetzen.

Die Grundlagen sind gelegt. Ab jetzt startet die Entwicklung zur Industrie 4.0.

Link zum Download: http://www.plattform-i40.de/sites/default/files/Abschlussbericht_Industrie-4-0.pdf